Tipps zur „Wechselprävention“ bei der Kfz-Haftpflicht, Garantiezinssenkung erhöht BU-Prämien, ERGO Sozialplan mit „Texten wie zu Kaisers Zeiten“

Thema des Tages

Neue Regionalklassen 2017 und Tipps für Vermittler Knapp 6,3 Millionen Autofahrer in Deutschland profitieren zukünftig von besseren Regionalklassen in der Kfz-Haftpflichtversicherung, rund 4,8 Millionen werden heraufgestuft. Das ist das Ergebnis der aktuellen Regionalstatistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Auch 2016 werden voraussichtlich wieder mehrere Millionen Bundesbürger ihren Anbieter wechseln oder neue Kfz-Versicherungen abschließen. Persönliche Beratung spielt dabei immer noch eine größere und entscheidendere Rolle als dies in Zeiten der Digitalisierung der Customer Journey oft angenommen wird. Dies zeigt die aktuelle Studie „Customer Journey zu Versicherungsprodukten: Kfz-Versicherung“ des Marktforschungs- und Beratungsinstituts Heute und Morgen mit Tipps zur „Wechselprävention“. Pressemitteilung, Studienfoyer. Weiterlesen auf www.procontra-online.de


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Generali Unfall-Bestandsoptimierung: Die Bayerische hilft weiter

Sind auch Ihre Kunden von der Bestandsoptimierung der Generali bei Unfallversicherungen betroffen? Die Bayerische hat mögliche Bestandsübertragungen in eigene Tarife kalkuliert und bietet unkomplizierte Übernahmen zu den ursprünglichen Konditionen an. Alle wichtigen Infos finden Vermittler unter Die Bayerische.


Politik

Garantiezinssenkung erhöht BU-Prämien um bis zu 5 Prozent Der Gesetzgeber senkt den Garantiezins (auch Höchstrechnungszins) für Lebens- und Rentenversicherungen zum 1. Januar 2017 von bislang 1,25 Prozent auf 0,9 Prozent. Dies hat auch höhere Beiträge bei Neuverträgen in der Berufsunfähigkeitsversicherung zur Folge: Musterrechnungen von MLP zeigen, dass die monatlichen Beiträge je nach Altersgruppe und Absicherungszeitraum um bis zu 5 Prozent steigen können. Je länger der zu versichernde Zeitraum ist, desto größer fällt die Beitragssteigerung aus. Junge Versicherte sind besonders betroffen. MLP

Unternehmen und Produkte

Wie Start-ups etablierten Versicherern das Geschäft streitig machen Den Versicherern droht ihr „Airbnb-Erlebnis“, schreibt Philipp Krohn in der FAZ. Welche InsurTechs man auf dem Schirm haben sollte, analysieren Oliver Wyman und Policen Direkt im „InsurTech-Radar“. Und die wesentliche Erkenntnis der demnächt erscheinenden Studie „Qualitätsaudit 2016 – Digitalisierung – Vermittlung von Finanzdienstleistungen“ der Mindtrace Stieber Beratung GbR lautet: Die Digitalisierung ist bei den Beratern und Vermittlern von Finanzdienstleistungen noch nicht angekommen. Mehr dazu bei www.versicherungsjournal.de

Versicherungsbeiträge mit PayPal & Co bezahlen Bei der ARAG ist es nun möglich, auch wiederkehrende Versicherungsbeiträge mit alternativen Bezahlverfahren zu begleichen. Mit dem Angebot „setzt der ARAG Konzern einen neuen Standard im Versicherungsmarkt“. Durch das neue Serviceangebot sei es zudem möglich, „dass gezahlte Versicherungsbeiträge in Bonus- oder Meilenprogramme der Kreditkartenanbieter einfließen“. www.arag.de

Zahlen des Tages

9,8 Billionen Euro

betrugen die Kaptalanlagen der rund rund 3.700 europäischen Versicherer im vergangenen Jahr. 2.010 Euro Versicherungsprämien zahlte jeder Europäer im Durchschnitt 2015, so der Branchenverband Insurance Europe im neuen Bericht European Insurance — Key Facts August 2016.

15.519 Follower

hatte ERGO Direkt am 1. August auf Twitter – und ist laut einer Untersuchung von mehr als 200 deutschsprachigen Versicherern damit die Nummer Eins beim Mikrobloggingdienst. Weitere aktuelle Zahlen zu „Versicherung im Web 2.0“ vom Unternehmen As im Ärmel auf printerest.


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Wissenswertes

Mehrheit für Erhalt der Garantien in der betrieblichen Altersversorgung Die Garantien, die Arbeitgeber im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung ihren Beschäftigten aussprechen, spielen für die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer eine erhebliche Rolle bei der Beurteilung der Betriebsrente. Das ergab die jüngste Umfrage im Rahmen des DIA-Deutschland-Trend Vorsorge. So erklärten 70 Prozent der Befragten, die Garantien in der betrieblichen Altersversorgung sollten so bleiben, wie sie derzeit sind. www.dia-vorsorge.de

Vorsorgelücke im Alter wächst Nur 37 Prozent der Deutschen glauben, finanziell ausreichend auf den Ruhestand vorbereitet zu sein. Nicht einmal jeder fünfte (18 Prozent) weiß genau, welche Einkünfte er im Ruhestand haben wird, obwohl sich 76 Prozent einen solchen Überblick wünschen. Insgesamt zeigt die neue Aegon Ruhestandsstudie 2016. „dass die Arbeitnehmer sich der drohenden Finanzlücke im Ruhestand durchaus bewusst sind. Allerdings fehlt ihnen der Überblick, wie hoch diese tatsächlich ausfällt und sie lassen dieser Erkenntnis auch keine Taten folgen“, so Andreas Mang, Marketing Director von Aegon in Deutschland.  Aegon Ruhestandsstudie 2016

Generation 50Plus blickt skeptisch in die Zukunft Vier von fünf Bundesbürgern schätzen ihre finanzielle Situation als „gut“ bis „sehr gut“ ein. 53 Prozent wollen finanziell für die Zukunft vorsorgen. Nur die Altersgruppe 50Plus teilt den Optimismus nicht. Im Gegensatz zu den Jüngeren geht sie davon aus, dass sich ihre finanzielle Situation in den kommenden drei bis fünf Jahren verschlechtern wird. So die Ergebnisse der Studie „Liquidität 50Plus“ im Auftrag von easyCredit.

Zitat des Tages

„Die Talfahrt bei der Rente muss gestoppt werden, das gesetzliche Rentenniveau muss stabilisiert und wieder angehoben werden“, sagt Frank Bsirske, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, im Interview mit der B.Z. – und kündigte ab 6. September eine Rentenkampagne der DGB-Gewerkschaften an. www.bz-berlin.de

Zu guter Letzt

„Texten wie zu Kaisers Zeiten“ Der Versicherungsbote hat den über 120 Seiten starken „Sozialplan zum Projekt Vertrieb im Rahmen des ERGO Strategieprogramms für die ERGO Beratung und Vertrieb AG“ gelesen – und beklagt eine Wortwahl „von Kaisers Gnaden“. So käme „>gewährt< (und Variationen des Wortstamms)“ rund 50 Mal vor. „Auch eigentlich im Text geregelte Rechte der Mitarbeiter müssen diese >beantragen<“. Außerdem klänge der Abbau von >Mitarbeiterkapazitäten< „mehr nach Maschinenersatz-Einheiten als nach Menschen“. www.versicherungsbote.de