Unwetter über Westfalen – Westfälische Provinzial zieht Bilanz

PRESSEMITTEILUNG – Provinzial – Münster, 28. Juni 2016. Die Unwetterlage der vergangenen Wochen erreichte mit den schweren Gewittern, die von Donnerstag bis Sonntag über das Land zogen, ihren vorläufigen Höhepunkt. Besonders betroffen von den Gewittern mit heftigem Wind, Starkregen und Hagel waren Coesfeld, Lienen, Bocholt, Steinfurt, Borken, Rahden, Espelkamp, Stemwede und Rheine. Neben Überschwemmungen sowie Sturm- und Blitzschäden wurden insbesondere in Coesfeld, Ibbenbüren und Espelkamp zahlreiche Autos durch Hagel beschädigt.

Insgesamt rechnet die Westfälische Provinzial Versicherung in Münster allein für den Zeitraum von Donnerstag bis Sonntag mit rund 7.500 Schäden in Höhe von 25 bis 30 Mio. Euro. Hinzu kommen die Unwetter von Mitte Mai bis Anfang Juni, die in Westfalen mit rund 18 Mio. Euro zu Buche geschlagen haben. Somit erwartet der Münsteraner Versicherer für den Zeitraum seit Mai insgesamt Schäden in Höhe von bis zu 50 Mio. Euro. „Unsere Vertriebspartner in den Geschäftsstellen und Sparkassen sowie auch die Sachbearbeiter in der Direktion arbeiten mit Hochdruck an der Aufnahme und Regulierung der Schäden“, berichtet Silke Liedtke, Hauptabteilungsleiterin Leistung Komposit. „Um möglichst schnell und effizient handeln zu können, haben wir die Regulierungsvollmachten unserer Vertriebspartner erhöht. So kann in vielen Fällen direkt vor Ort über alles Notwendige entschieden werden.“

Sammelbesichtigungen für Kfz-Schäden – Hagelscanner im Einsatz

Aufgrund der Vielzahl an durch Hagel beschädigten Fahrzeugen – insgesamt rechnet die Provinzial allein aus den letzten Tagen mit rund 2.000 Kfz-Schäden – werden in Coesfeld, Ibbenbüren und Espelkamp Sammelbesichtigungen durchgeführt. „Wir haben einen Großteil der Schäden aufgenommen und melden uns nun bei unseren Kunden, um individuelle Termine zu vereinbaren“, so Karl Pfeifer, Hauptabteilungsleiter Kraftfahrt-Leistung. „Dadurch stellen wir sicher, dass jeder Schaden angemessen begutachtet wird und es nicht zu unnötigen Wartezeiten kommt.“

In Ibbenbüren wird dabei der Provinzial-Hagelscanner zum Einsatz kommen, den die Provinzial bereits seit zwei Jahren nutzt und damit eine Vorreiterrolle unter den deutschen Versicherern einnimmt.

Dank MIKO (Mobiles Identifikationssystem für Kraftfahrzeugoberflächenfehler) können Kfz-Schäden zügig und präzise unter die Lupe genommen werden. Das System scannt das Fahrzeug mit hochauflösenden Kameras und erfasst auch Schäden, die für das bloße Auge kaum sichtbar sind. So erhalten die Provinzial-Kunden direkt vor Ort eine verlässliche Aussage darüber, wie hoch der Schaden an dem Fahrzeug ist. Außerdem werden die Schäden eindeutig dokumentiert, sodass es bei der Reparatur nicht zu bösen Überraschungen kommen kann.