bAV hier und anderswo, Zusatzrente selbst ansparen, BU vereinfachen, vertrauenswürdige Versicherer, Nachfrage nach Terrorversicherungen steigt, massUp gegen den Rest der Branche, gefährliche SMS

Thema des Tages

Gleich in zwei Artikeln widmet sich das Versicherungsmagazin dem Thema bAV:

bAV reformieren? Hoher Besuch auf der 17. Handelsblatt-Jahrestagung zur betrieblichen Altersversorgung (bAV): Drei Staatssekretäre waren sich darüber einig, dass die betriebliche Altersvorsorge eine wichtige Säule der Rentensicherung ist. Um mehr Arbeitnehmer daran teilhaben zu lassen, mahnten sie Reformen an, denn seit 2005 stagniert die bAV. Vor allem Geringverdiener sollten mehr Anreize für die Versicherung bekommen. Versicherungsmagazin bAV-Reform

Vorbild Niederlande Im kleinen Nachbarland wird Transparenz in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) groß geschrieben. Hier findet sich der am weitesten entwickelten Pensionsmarkt Europas. Zum  Vergleich: In Holland beträgt das Pensionsvolumen 184 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, in Deutschland sind es gerade einmal 13 Prozent. Versicherungsmagazin Niederlande 

 


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Vorsorge

Zusatzrente selbst ansparen „Spare in der Zeit, dann hast Du in der Not“ – wer diese Weisheit berücksichtigt, kann es sogar schaffen, aus seinem Ersparten im Alter eine monatliche Auszahlung von 500 bis 1000 Euro zu erwirtschaften. Wie das funktioniert, erläutert Tom Friess, Leiter des VZ Vermögenszentrums in München, im Focus.

BU

BU vereinfachen Akademiker zahlen weniger als Handwerker, innerhalb dieser Berufsgruppe gibt es wiederum viele einzelne Tarife – das System der Berufsgruppen in der BU ist in den letzten Jahren immer komplizierter geworden. Doch so langsam mehren sich kritische Stimmen. Auch die Versicherungsmakler Gerd Kemnitz und Matthias Helberg sind nicht mit allem einverstanden: „(…) Das Phänomen einer „risikogerechten Kalkulation“ findet sich auch nicht nur bei der BU, sondern in immer mehr Versicherungssparten. Die Differenzierung geht immer weiter, sodass der eigentliche Versicherungsgedanke – jeden kann es treffen, jeder soll die Möglichkeit der Absicherung haben – immer weiter ausgehöhlt wird. (…)“, so Helberg im Interview mit Pfefferminzia. Lösungsansätze hatten die beiden auch im Angebot.

Auswirkungen des BGH-Urteils zur BU Zwar hatte ihr Mann beim Abschluss seiner Berufsunfähigkeitsversicherung nicht alle Vorerkrankungen angegeben, die Leistung erhält seine Witwe trotzdem. So ein Urteil des BGH, jedenfalls, wenn zehn Jahre oder mehr vergangen sind. Nun könnten Makler ja in Erwägung ziehen, ihren Kunden zum Verschweigen bestimmter Vorerkrankungen zu raten. Warum das keine gute Idee ist und was Makler stattdessen tun können, steht bei Das Investment.

 


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Unternehmen und Produkte

Vertrauenswürdige Versicherer Die Studie „Reader’s Digest European Trusted Brands 2016“ fragt ohne Vorgabe von Marken ab, welche Produkte oder Unternehmen die Verbraucher für besonders vertrauenswürdig halten. 4000 Menschen wurden dafür befragt. Mit hauchdünnem Vorsprung von einer Stimme landete die Huk-Coburg vor der Allianz. Mit deutlichem Abstand folgen Ergo direkt und Axa. VersicherungsJournal

Nachfrage nach Terrorversicherungen steigt Nach den jüngsten Anschlägen verzeichnet der Spezialversicherer Extremus derzeit viele Anfragen. Denn von den deutschen Dax-Unternehmen ist rund ein Drittel nicht gegen Sach- und andere Schäden abgesichert, die aus Terroranschlägen resultieren. Börsenzeitung

Digitales

Digitale Gesundheitsdaten Lebensversicherer beginnen zunehmend, die Möglichkeiten der digitalen Welt zu nutzen. Mittels Wearables oder Apps können Kunden ihre Gesundheitsdaten an die Anbieter übermitteln. Schmackhaft gemacht wird ihnen das oft durch sog. Gamification, also die Betonung spielerischer Aspekte. Denn bei Teilnahme an bestimmten Programmen können sich die Versicherten z.B. mit anderen messen oder ihre eigene Entwicklung verfolgen. Was dabei zu beachten ist, wird in Versicherungswirtschaft heute erläutert.

Außendienst in Zeiten der Digitalisierung Totgesagte leben länger – daher war auf dem Thementag „Fit for digital – Kommunikations- und Service-Innovationen im Versicherungs- und Finanzmarkt“ der Allianz auch kein Abgesang auf den Vertrieb zu hören. Im Gegenteil: Dr. Klaus Driever, Leiter Digitaler Verkauf bei der Allianz, betonte, dass der Außendienst nach wie vor sehr wichtig ist, denn: „Menschen lieben Menschen.“ VersicherungsJournal

massUp gegen den Rest der Branche Deutliche Worte für die Insurtech-Branche hat massUp-Chef Dominik Groenen im Interview mit Pfefferminzia gefunden. „Lachnummern“ seien sie und im Grunde auch nichts anderes als Versicherungsmakler nach Paragraf 34d GewO. Sein eigenes Unternehmen sieht er dagegen auf einem anderen Weg und betont: „Wir sind also keine Konkurrenz für den Vertrieb. Was im deutschen Versicherungsmarkt lange Zeit fehlte, waren Schnittstellen. Und die bieten wir. Wenn ein Versicherer oder Makler schnell bestimmte Produkte auf seiner Webseite integrieren möchte, in einen Onlineshop, bei einem stationären Händler oder in ein Kundenportal kann er das über massUp machen.“ Das ganze Interview gibt’s bei Pfefferminzia.

Zu guter Letzt

Gefährliche SMS Weil sie während der Fahrt eine SMS getippt hatte, hat eine Autofahrerin zwei Radfahrer angefahren. Während einer schwer verletzt überlebte, starb der anderen an den Folgen. Das Landgericht Stuttgart hat die Fahrerin nun wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und wegen versuchten Mordes zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. Nach dem Unfall hatte sie Fahrerflucht begangen. Außerdem darf sie 33 Monate nicht Auto fahren und muss Sozialstunden leisten (Aktenzeichen: 2 KLS 71 Js 78596/14). Pfefferminzia