HDI entwickelt Versicherungslösungen für Einsatz von Drohnen

  • Haftpflicht-Schutz für Industrie, Gewerbe und freie Berufe
  • Private Drohnen-Nutzer benötigen speziellen Haftpflicht-Schutz

PRESSEMITTEILUNG  Hannover, 10. März 2016 – Vier, sechs oder acht Rotoren, eine Kamera, eine Funkfernsteuerung  – wer sich eine Flugdrohne anschaffen will, macht sich erst einmal Gedanken um die technischen Details. Überlegungen zum Versicherungsschutz kommen dabei oft zu kurz. Dabei lohnt es sich, auch diesen Aspekt frühzeitig zu beachten.

Flugdrohnen oder korrekter: unbemannte Luftfahrtsysteme (UAS) sind in einfacher Ausführung bereits preiswert zu bekommen. Sollen die Fluggeräte professionellen Ansprüchen genügen, muss man zwar tiefer in die Tasche greifen,  aber für einen vierstelligen Betrag lässt sich bereits ein Profigerät erstehen. Auch die Handhabung ist relativ unkompliziert und so erfreuen sich Quatro-, Hexa- und Octocopter inzwischen größter Beliebtheit sowohl bei privaten als auch bei professionellen Nutzern.

Die rechtlichen Regelungen zur Nutzung von Drohnen sind jedoch umfangreich: angefangen bei Flugverbotszonen rund um Flughäfen, Menschenansammlungen oder Industrieanlagen über behördliche Aufstiegsgenehmigungen bis hin zum von der Politik angekündigten Drohnenführerschein. Aber auch der vom Gesetzgeber vor dem Start verbindlich geforderte Haftpflicht-Versicherungsschutz kann zur Herausforderung für den Drohnen-Nutzer werden. „Die Haftung des Halters oder Piloten einer Drohne ist sehr weitreichend, wenn beim Betrieb einer Drohne ein anderer geschädigt wird. Für diese Sach- oder Personenschäden haftet der Halter unter Umständen sogar verschuldensunabhängig“, erklärt Frank Manekeller, Leiter des Bereichs Haftpflicht, Unfall und Sachschaden der HDI Versicherung AG. Denn trotz inzwischen ausgereifter Technik und einfacher Bedienung kann zum Beispiel ein unkontrollierter Absturz der Drohne nie ganz ausgeschlossen werden. Ohne Haftpflichtversicherungsschutz muss der Halter oder Pilot der Drohne den Schaden aus der eigenen Tasche bezahlen.  

Versicherungslösungen für Industrie, Gewerbe und freie Berufe

Speziell für industrielle und gewerbliche Anwender hat der Industrieversicherer HDI Global SE deshalb ein Deckungskonzept für die professionelle Nutzung von Multicoptern entwickelt. Mit diesem lassen sich eine oder mehrere UAS komfortabel absichern, so dass diese dann beispielsweise zu Forschungszwecken, zur Überwachung von Industrieanlagen, Pipelines oder Powerlines sowie für Foto- und Filmaufnahmen betrieben werden können.

„Abhängig vom jeweiligen Risiko bieten wir einen passgenauen Versicherungsschutz für eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten für unbemannte Luftfahrtsysteme“, erklärt Lydia Baur-Empt, Leiterin der Abteilung Luftfahrt Vertrag und Schaden von HDI Global. Deckungssummen reichen dabei von der gesetzlich vorgeschriebenen Untergrenze in Höhe von etwa einer Million Euro bis in den dreistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Bereits integriert hat die HDI Versicherung AG die Deckung in ihr neues Berufshaftpflicht-Produkt für Architekten und Ingenieure. Andreas Huth, Leiter der Abteilung Produktmanagement Haftpflicht Planung sagt dazu: „Wir  sehen mehr und mehr, dass bei Architekten und Ingenieuren die Verwendung von Multicoptern mittlerweile zum beruflichen Alltag gehört. So werden Drohnen regelmäßig eingesetzt, um Flächen- oder Gebäudemaße aufzunehmen oder um einen besseren Überblick über ein Objekt zu bekommen.“ Daher hat HDI diese Deckung nun fest in ihr Versicherungskonzept für diese Kundengruppe aufgenommen.   

Private Drohnen-Nutzer benötigen speziellen Haftpflicht-Schutz

Auch bei Privatpersonen erfreuen sich Drohnen zunehmender Beliebtheit – in Elektronikmärkten sind sie bereits für weniger als hundert Euro zu haben. Eine spezielle Haftpflichtversicherung ist jedoch auch für private Drohnen-Piloten ein Muss. Die Privat-Haftpflichtversicherung reicht hierfür in den meisten Fällen nicht aus. Eine komfortable und kostengünstige Möglichkeit bietet beispielsweise eine Mitgliedschaft im Deutschen Modellflieger Verband (DMFV). Sie ist automatisch mit einem speziellen Haftpflichtschutz für den privaten Gebrauch von Modellflugzeugen und Flugmodellen – somit auch von Multicoptern – verbunden. Für Privatpersonen, die nicht Mitglied beim DMFV sind, bietet HDI Global auf Anfrage passende Versicherungslösungen.

Über die HDI Global SE

Die HDI Global SE deckt als Industrieversicherer den Bedarf an maßgeschneiderten Versicherungslösungen von Industrie- und Konzernkunden ab. Neben der herausragenden Präsenz der Gesellschaft auf dem deutschen und dem europäischen Markt ist sie über Auslandsniederlassungen, Tochter- und Schwestergesellschaften sowie Netzwerkpartner in über 130 Ländern aktiv. So kann die Gesellschaft global tätige Kunden mit lokalen Policen bedienen, die gewährleisten, dass der festgelegte Service und Versicherungsschutz weltweit für alle einbezogenen Risiken erbracht wird.

Über die HDI Versicherung AG

Die HDI Versicherung AG bietet Sachversicherungslösungen für Privatkunden und Firmenkunden. Dabei reicht die Angebotspalette von Kfz-Versicherungen über private Haftpflicht- und Hausratversicherungen bis hin zu Komplettlösungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie speziellen, berufsbezogenen Lösungen für Freie Berufe.

Beide Gesellschaften sind Unternehmen der Talanx-Gruppe. Talanx ist mit Prämieneinnahmen von 29,0 Mrd. EUR (2014) und mehr als 21.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im MDAX sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet (ISIN: DE000TLX1005, WKN: TLX100, polnisches Handelskürzel: TNX). Die Ratingagentur Standard & Poor’s bewertet die Finanzkraft der Talanx-Erstversicherungsgruppe mit A+/stable (strong).

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