AO am erfolgreichsten im Vertrieb, Lebensversicherer sind Pessimisten, Deutsche bezweifeln IGeL-Nutzen, FAQ zur IDD, Europa-Rente in der Kritik, Zugunglück: HDI ist Haftpflichtversicherer, Gerüchte um Zurich-Chef, bloß kein Wohn-Riester

Thema des Tages

Wer verkauft wie viel wovon? In der Schaden- und Unfall-Versicherung sind Ausschließlichkeits-Oragnisationen (AO) die wichtigsten Vertriebpartner – sie verdienten 2014 rund 46% der Bruttobeiträge im Neugeschäft dieser Sparte. Fast 30% Marktanteil erzielten die unabhängigen Vermittler (dazu zählen auch Internetportale) laut Vertriebswege-Survey der Unternehmensberatung Willis Towers Watson. Circa 8% erreichte der Direktvertrieb. Der Rest des Geschäftes entfiel auf andere Vertriebswege wie etwa Banken. Wie sich die einzelnen Vertriebswege in der Kfz-, Unfall-, Haftpflicht- und Sach-Versicherung entwickelten, weiß ProContra.


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Umfragen

Deutschlands Lebensversicherer wissen nicht so recht, was sie 2016 erwartet. 26% der Unternehmen beurteilen ihre Lage besser, 18% schlechter als noch vor einem Jahr. 25% rechnen für 2016 mit einer negativen Geschäftsentwicklung, 6% sehen positiv in die Zukunft. Optimistischer sind die Schaden- und Unfallversicherer, wie eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages zeigt. my-experten

Zusatzleistung? Nützt nichts! Rund die Hälfte der Gesetzlich Krankenversicherten zweifelt daran, dass die „Individuellen Gesundheitsleistungen“ (IGeL) ihnen nützen. So eine forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse. Auch bei Leistungen, die sie nicht selbst bezahlen müssen, haben 27% der Befragten das Gefühl, der Arzt empfehle unnötige Untersuchungen. Wirtschaftswoche

Politik und Recht

FAQ zur Versicherungsvertriebsrichtlinie Was müssen Makler beachten, wenn am 22. Februar die Insurance Distribution Directive (IDD) in Kraft tritt? Rückt damit das Provisionsverbot näher? Erlaubt die Richtlinie Roboter-Berater? Ändert sich etwas in der Vermögensschadenhaftpflicht? Diese und weitere Fragen beantwortet Rechtsanwalt Norman Wirth für Das Investment.

Politiker kritisieren Europa-Rente Die Altersvorsorge falle in die nationale Kompetenz, so Peter Weiß, Rentenexperte der CDU. Den europäischen Vertretern gehe es darum, ihre Macht auszuweiten, meint Markus Kurth von den Grünen – eine standardisierte Europarente passe nicht zum heterogenen Altersvorsorge-Markt der EU-Länder. Versicherungswirtschaft heute


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Unternehmen

HDI Global muss vielleicht für Zugunglück zahlen Die Talanx-Tochter ist der Haftpflichtversicherer des Bahn-Unternehmens, dessen Züge am 9. Februar bei Bad Aibling aufeinanderprallten. Über die Unfallursachen wird derzeit noch geforscht. Versicherungsmonitor

Öffentliche Versicherung Oldenburg senkt Überschussbeteiligung Auf 2,5% wurde die Überschussbeteiligung für die Lebensversicherung in 2016 gesenkt. Die Beitragseinnahmen des Versicherers fielen im letzten Jahr um 2,9% auf 246,1 Millionen Euro. Mehr Zahlen kennt bocquel-news.

Ergo wird sparen – und investieren „Wir werden Kosten sparen müssen, aber wir werden auch investieren, da will ich den Mitarbeitern nichts vormachen“, sagte Markus Rieß, Chef der Ergo, im Interview mit dem Handelbslatt. Vergangenen Freitag kündigte die Ergo an, sich neu zu strukturieren. all-in.de Handelsblatt (Premium-Artikel)

DVAG stellt Michael Schumacher aus Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) widmet dem Rennfahrer Michael Schumacher eine Ausstellung. In ihrem Gebäude in Marburg können Fans ab sofort die Highlights von Schumis Karriere besichtigen – in Form von seinen Rennanzügen, Pokalen, Autos und einem interaktiven Interview. Bild

Namen

Ralph Brand, Chef der Zurich Deutschland, wird laut Informationen des ‚Versicherungsmonitors‘ den Konzern verlassen. Grund dafür könnten Unstimmigkeiten über die Neustrukturierung des Versicherers sein. Versicherungsmonitor

Lars Heyen ist nun Hauptbevollmächtigter der RSA Deutschland. Er folgt auf Tony Chaudhry. Versicherungswirtschaft heute

Zahl des Tages

500.000 Euro

So hoch ist die Versicherungssumme für den ausgefallenen Rosenmontagszug in Düsselfdorf. Die erste Rate habe die Ergo bereits überwiesen, verraten die Versicherungsmakler Jürgen und Jens Fassbender im Gespräch mit der Rheinischen Post.

Zu guter Letzt

Wohn-Riester lohnt sich nicht Haken Nummer 1: Im Alter müssen erhaltene Förderungen nachträglich versteuert werden. Und das wird teuer. Haken Nummer 2: Die niedrigen Zinsen der Bausparkassen. Haken Nummer 3: Wer per Wohn-Riester spart, muss die Immobilie für Eigenzwecke nutzen. Gerade junge Leute sollten sich das mit dem Riestern gut überlegen, heißt es in der FAZ.


Neu im TagesBlog

Stolperfallen im nachvertraglichen Wettbewerbsverbot Auch wenn Juristen bei der Formulierung von nachvertraglichen Wettbewerbsverboten beteiligt waren, halten diese einer Prüfung nicht immer stand. Björn Fleck, versicherungselemente.de, hat sich genauer mit dem Thema beschäftigt und erklärt alles Wichtige dazu in seinem Beitrag im TagesBlog<

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