Nettotarife wenig gefragt, Makler sollten Rechtsprechung kennen, Modernes E-Mail-Marketing, wie Wimdu und AirBnB haften, Versicherungsbetrug, Standard Life-Strategie

Thema des Tages

Nettotarife wenig gefragt Obwohl seitens der Versicherer das Angebot an provisionsfreien Nettotarifen zugenommen hat, werden diese im Neugeschäft so gut wie gar nicht angeboten. Der Anteil liegt nach wie vor im Promille-Bereich. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Versicherungswissenschaft an der Universität zu Köln und der Fachhochschule Dortmund. Dabei eignen sich diese Tarife besonders gut, um sie in der Honorarberatung zu verwenden. Versicherungsmagazin und die Studie zum Download IVK Uni Köln


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Beratung und Marketing

Makler sollten Rechtsprechung kennen Das Urteil des BGH zu intransparenten Klauseln der Allianz-Riester-Rente betrifft auch die Beratung von Kunden durch ihren Makler. Denn für die Vermittler stellt sich die Frage, ob sie künftig alle Verträge auf möglicherweise unwirksame Klauseln prüfen müssen. Zu diesem und weiteren Punkten hat sich Rechtsanwalt Björn Thorben M. Jöhnke, Kanzlei Jöhnke & Reichow Rechtsanwälte, Gedanken gemacht. Er kommt dabei u.a. zu dem Fazit, dass Berater die aktuelle Rechtsprechung kennen und in ihre Beratung einfließen lassen sollten. AssCompact

Modernes E-Mail-Marketing Auch lange bekannte Marketing-Instrumente wie z.B. das E-Mail-Marketing unterliegen Trends. So werden derzeit viele Kampagnen genau auf die jeweilige Phase der Kundenbeziehung zugeschnitten. So können z.B. Versicherer unmittelbar nach einem Schadenfall per E-Mail-Kampagne reagieren. Allerdings sehen Versicherungsgesellschaften derartige Trends bislang  nicht immer als relevant an, wie die Studie  „E-Mail-Marketing-Trends 2016“ der Absolit Dr. Schwarz Consulting zeigt.  VersicherungsJournal

Wann zahlt die Versicherung?

Wie Wimdu und AirBnB haften Wer seine Wohnung über eines der Wohnungsvermittlungsportale anbietet, sollte sich die Versicherungsbedingungen vorher genau ansehen. Denn während AirBnB für Schäden bis 800.000 Euro aufkommt und auch bei Straftaten wie z.B. vorsätzlicher Zerstörung haftet, sieht die Sache bei Wimdu schon ganz anders aus. Matthias Schlusche, Schadensexperte bei der Ergo Direkt Versicherung, hat sich genauer mit dem Vermieterschutz der Anbieter beschäftigt. Zeit

Versicherungsbetrug Um rund vier Milliarden Euro versuchen Kunden die Versicherungen jährlich zu betrügen. Kein Wunder also, dass die Gesellschaften Tachostände überprüfen und bei kaputten Brillen genau hinsehen. Thomas Leicht, Vorstandchef der Gothaer, hat noch mehr Fälle auf Lager.  Versicherungswirtschaft Heute und Capital


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Wie werden wir uns 2030 versichern?

Kaum zu glauben, dass es Smartphones und Tablets noch keine zehn Jahre gibt. Da ist es schwer vorauszusehen, wie die Welt in 15 Jahre aussehen wird. Auch Versicherungen haben einen großen Einfluss auf die Gesellschaft. Über die Versicherung 4.0 hat sich der @AssekuranzDoc Gedanken gemacht.


Unternehmen

Was Asuro dem Maklerpool BCA entgegnet Dass sie die Kundenberatung ausschließen, will das Fintech-Unternehmen Asuro nicht auf sich sitzen lassen. Das Unternehmen betont gegenüber den vom Maklerpool BCA geäußerten Vorwürfen, dass viele Fintechs ihrer Verantwortung als Makler nicht gerecht werden, dass dies für Asuro nicht zutrifft. Im Gegenteil würde Asuro den Kundenkontakt suchen und persönliche Beratung durch Experten anbieten. Versicherungsmagazin  

Standard Life-Strategie Das Unternehmen hat vor einiger Zeit beschlossen, künftig keine Garantieprodukte mehr anzubieten und war dafür von verschiedenen Seiten kritisiert worden. Dr. Claus Mischler, Leiter Produktentwicklung bei Standard Life Deutschland, erläutert im Interview bei Cash.Online die Hintergründe der Entscheidung.

Zu guter Letzt

Rudergesellschaft Germania rudert zurück Gleich in seiner ersten „Wetten, dass-Sendung“ bekam es Markus Lanz mit einem Unfall am Rande der Außenwette zu tun. Ein High-Tech-Ruderboot der Frankfurter Rudergesellschaft Germania war durch einen Sattelschlepper beschädigt worden und konnte daher nicht auf einer nationalen Meisterschaft am nächsten Tag eingesetzt werden. Nun einigten sich Ruderer und Versicherer im Streit um die Ausfallkosten für das Boot. RP Online