Lebensversicherer im Stress, informierte Verbraucher, Fachmagazine vs. Tageszeitung, digitale Zukunft, Hannover Rück, Allianz, Mehmet Göker als Filmstar

Thema des Tages

Lebensversicherer im Stress Auch Versicherer werden in regelmäßigen Abständen Stresstests unterzogen. Diese könnten zukünftig zu Schwierigkeiten für die Gesellschaften führen, prophezeien die Ökonomen des Internationalen Währungsfonds (IWF). Denn durch den Renditeverfall in der Region arbeiten die Unternehmen inzwischen mit einem „unhaltbaren Geschäftsmodell“. Schon bei früheren Stresstests konnten fast 25 Prozent die Kriterien nicht erfüllen. Solvency II könnte das Problem nun noch verschärfen Fonds Professionell.


 

Versicherungsmarkt

Verbraucher sind besser informiert als gedacht Verbraucherschützer und Honorarberater sind sich einig: Die meisten Kunden wissen ihrer Meinung nach nicht, dass Vermittlervergütungen in die Versicherungsprämie einkalkuliert sind. Gastautor Matthias Beenken, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Fachhochschule Dortmund, ist da anderer Meinung. Er hat gemeinsam mit dem Marktforscher FGM eine repräsentative Befragung durchgeführt. Dabei kam heraus, dass die Mehrheit der Befragten sehr wohl wusste, dass die Vermittlervergütung in der Prämie enthalten ist. Ein Fünftel wusste nichts davon, genausoviele gaben keine Antwort. Die Höhe der Vergütung wird ebenfalls von fast der Hälfte realistisch eingschätzt Portfolio International.

Fachmagazine vermitteln Hintergrundwissen Die „Welt“ gilt gemeinhin als seriöse Zeitung, die Faktenwissen zu diversen Themenkomplexen kompetent vermittelt. Im Fall der Riester-Rente reicht das allerdings nicht aus. In einem jüngst erschienen Artikel werden lediglich Allgemeinplätze genannt: Danach hat die Riester-Rente lediglich ein Kostenproblem. Die Zulagenrendite ist demnach in Ordnung. Leider gibt es in dem Artikel weder Zahlen, noch eingeordnete Zusammenhänge, bemängelt der Versicherungsbote. Vor allem Finanzexperten sollten daher durch das Lesen von Fachmagazinen das nötige Hintergrundwissen erlangen.


— Anzeige —-

Erfolgreich und ungebunden mit Ihrem eigenen Kundenbestand: Als Partner der VersicherungsCheck24 AG genießen Sie mehr Freiheit und höhere Provisionserlöse. Mehr Infos hier.


Marketing und Social Media

Der digitale Versicherungsberater Ungewöhnliche Wege in der Beratung gehen derzeit Ergo und Hypovereinsbank in einem Pilotprojekt. Wünscht ein Bankkunde eine Versicherung, wird ein Experte der Ergo per Video zugeschaltet und kann so den Bankberater unterstützen. Das Projekt stellte Stephan Schinnenburg, Vorstandsmitglied Ergo Beratung und Vertrieb, während der Veranstaltung „Versicherungsvertrieb der Zukunft 2015“ vor. Laut Schinnenburg wird auch in Zukunft Digitalisierung eines der beherrschenden Themen der Branche sein Pfefferminzia.

Facebook-Marketing und seine Tücken Verhilft ein „Gefällt mir“ von Kollegen zu mehr Fans? Nicht unbedingt, meinen MarKo Petersohn und Michael Krüger bei ihrem YouTube Onlinemarketing Stammtisch für Versicherungsvermittler. Die ursprüngliche Idee hinter der bewerteten Aktion bestand darin, dass Versicherungsmakler ihre Fanseiten vorstellen und sich gegenseitig liken. So sollten die eigenen Fanzahlen gesteigert werden. Allerdings gibt es ein Problem: Durch ein „Gefällt mir“ von anderen Versicherungsmaklern gewinnt man zwar weitere Versicherungsmakler als Fans. Dies kann aber dazu führen, dass die eigenen Kunden Beiträge seltener oder gar nicht mehr sehen Versicherungsbote.

Wie sieht die Beratung der Zukunft aus? Dazu hat sich Frank Lamsfuß von der Barmenia auf der Veranstaltung „Versicherungsvertrieb der Zukunft 2015“ so seine Gedanken gemacht. Denn schon heute ist Digitalisierung Realität. Den Tagesablauf eines „digitalen Beraters“ stellt er sich so vor: Bei Arbeitsbeginn werden Gruppenbeiträge für die sozialen Medien geschrieben, danach geht’s zum Kunden. Später werden die Leads aus den sozialen Medien bearbeitet und Info-Pakete verschickt. Zum Schluss folgt noch ein Online-Beratungsgespräch, um gemeinsam mit einem Kunden die Schwierigkeiten beim Online-Abschluss auszuräumen Das Investment.


Sprechstunde beim @AssekuranzDoc: Plötzlich ist die gute Seele allein

Makler kommen in die Jahre. Verschieben den Berufsausstieg. Verschieben die Nachfolgeplanung. Wenn ein Makler schwer krank wird oder verstirbt, sind die Hilferufe der Hinterbliebenen groß: Wie geht es weiter? Und was macht man mit der Firma? Tipps für den geplanten Ausstieg gibt es deshalb vom @AssekuranzDoc in seiner neusten Sprechstunde.


 

Unternehmen

Hannover Rück steigert Gewinn Sturm „Niklas“ und der Germanwings-Absturz haben den Rückversicherer zwar stark belastet, dennoch stieg der Überschuss um 20 Prozent auf knapp 280 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Steigerung resultiert vor allem aus gestiegenen Gewinnen aus Kapitalanlagen und einer Kompensationszahlung eines Kunden für ein Geschäft in der Personenrückversicherung Stern.

Stabwechsel an der Allianz-Spitze Michael Diekmann, langjähriger Chef der Allianz, hat sich heute mit guten Zahlen aus einem Amt verabschiedet. Er übergab die Geschäfte an seinen Nachfolger Oliver Bäte, dem er „viel Erfolg und eine ruhige Hand“ wünschte. Sein Abschied wurde von minutenlangem Applaus begleitet. Zur Allianz-Tochter Pimco nahm Diekmann ebenfalls Stellung. Der langjährige Chef des Unternehmens, Bill Gross, hatte im Herbst vergangenen Jahres sein Amt niedergelegt. Dass Anleger nun ihr Geld bei Pimco abziehen, findet Diekmann unvermeidlich. Es sei wichtiger, die Weichen für die Zukunft zu stellen als von einzelnen Personen abhängig zu sein Handelsblatt.

Namen

Personalwechsel bei der Württembergischen Versicherung Franz Bergmüller soll nach Informationen des Versicherungsmonitors und der SZ neuer Chef der Sachsparten werden. Wolfgang Breuer kann dann endlich zur Provinzial Nordwest in Münster wechseln, zu der er schon seit sechs Monaten bestellt ist. Da noch kein Nachfolger für ihn gefunden war, bestand W&W-Chef Alexander Erdland darauf, dass er vorerst im Unternehmen blieb Versicherungsmonitor.

Mehmet Göker als Filmstar Einen Dokumentarfilm über den Gründer des Versicherungsvertriebs Meg gibt es bereits. Nun ist der 2. Teil erschienen und wird am Sonntag, dem 10. Mai, auf dem 30. Münchener Dokumentarfilmfestival erstmals gezeigt. Für „Der Versicherungsvertreter 2“ war Regisseur Klaus Stern sogar in der Türkei. Dorthin ging Göker nach der Meg-Pleite, um dem drohenden Gerichtsverfahren zu entgehen. Erstaufführung ist am 10. Mai um 20:30 Uhr, der Regisseur steht anschließend für Fragen zur Verfügung. Weitere Termine: 12. Mai um 14 Uhr, 14. Mai um 18 Uhr und 15. Mai um 9:30 Uhr Das Investment.

Tweet des Tages


— Anzeige —-

Mit Ihrer Anzeige im Tagesbriefing erreichen Sie täglich bis zu 6.000 Assekuranz-Profis

Profitieren Sie jetzt von unseren Top-Angeboten und schalten Sie eine Premium-Anzeige im Tagesbriefing zum überraschend günstigen Preis. Die perfekte Plattform, um kostengünstig Makler, gebundene Vermittler und andere Versicherungs-Profis zu erreichen! Mehr erfahren Sie hier