F.E.L.S.-Analyse: Berater und Makler in der bAV schwenken um auf U-Kassen

  • Große Unsicherheit im bAV-Vermittlermarkt erfordert Neuorientierunh
  • Gefragt sind Berater im gehobenen Segment

PRESSEMITTEILUNG – Nürnberg, 04.02.2015. Die neue „Nahles-Rente“ ist noch nicht verabschiedet, und doch wirft sie bereits ihre Schatten voraus. Da die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in ihren neuen Gesetzesplänen zur betrieblichen Altersversorgung künftig die alternativen Modelle zu Versicherungslösungen fördern will, bedeutet dieses nach den Änderungen durch das Lebensversicherungsreformgesetz einen weiteren Rückschlag für Makler und Vermittler.

Um sich im neu regulierten Umfeld neu zu positionieren, suchen Makler und Vermittler nach neuen Geschäftsmöglichkeiten. Die Kanzlei F.E.L.S. aus Nürnberg beobachtet seit Bekanntwerden der Nahles-Pläne ein stetig steigendes Interesse an den Seminaren und Workshops zu Themen der betrieblichen Altersvorsorge. Sozius Manfred Baier: „Während in der Vergangenheit zum allergrößten Teil Vertreter aus den kleineren und mittleren Unternehmen unsere Veranstaltungen besuchten, bilden jetzt Finanzberater und Makler die Mehrheit.“ Die F.E.L.S.-Gruppe besteht aus vier Beratungsgesellschaften mit Rechtsanwälten, Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern und ist führende Konzeptionärin von Unterstützungskassen zur betrieblichen Altersversorgung in Deutschland. Solche U-Kassen haben in Deutschland bereits eine sehr lange Tradition.

Pauschaldotierte Unterstützungskassen mit eheblichen Vorteilen

Der Umstieg von bAV-Spezialisten mit bisherigem Versicherungshintergrund auf Unterstützungskassen-Modelle ist vergleichsweise einfach. Nach aktuellen Studien liegt die Durchdringung der bAV in den Unternehmen bislang nicht einmal bei einem Drittel. Die Rentabilitätsschwäche von versicherungsförmigen bAV-Lösungen, die noch den Hauptteil der bAV ausmachen, ist den Unternehmen der mittelständischen Wirtschaft weitgehend bekannt und öffnet Beratern mit versicherungsfreien bAV-Modellen alle Türen. In hausinternen Workshops und Seminaren vermitteln die bAV-Experten von F.E.L.S. die nachvollziehbaren Vorteile insbesondere der pauschaldotierten Unterstützungskasse (PDUK). Dies sind im Wesentlichen: Strategische Sicherung der Liquidität des Unternehmens, mittelfristige Banken- und Börsenunabhängigkeit, Steigerung der Mitarbeiter-Identifikation mit dem Unternehmen und damit auch der Mitarbeiter-Motivation, Steuervorteile und die Möglichkeit von Individual-Konzepten. Abgesichert sind die Anwartschaften über den Pensionssicherungsverein PSV.

Hohe Erfolgsaussichten und stornofreie Abschlüsse

Auch für den bAV-Berater selbst bietet die Vermittlung von PDUK-Konzepten eine Reihe an Vorteilen. Sie helfen bei der Kundenbindung, die Erfolgsaussichten sind angesichts einer durchschnittlichen Teilnahmequote in den Unternehmen von über 80 Prozent ausgesprochen hoch und die Abschlüsse sind stornofrei. „Allerdings sollten Berater und Vermittler in der bAV schon ein unternehmerisches Denken mitbringen und sich beispielsweise auch mit der Vermittlung von komplexen Kapitalanlageprodukten auskennen“, so der bAV-Experte Baier.

Die Zusammenarbeit mit F.E.L.S schließt die in der bAV-Beratung geforderte Rechts- und Steuerberatung durch hauseigene, spezialisierte Mandatsträger ein. Auf Wunsch bietet F.E.L.S eine umfassende, bundesweite Vertriebsunterstützung.

Über die Kanzlei F.E.L.S.

Die 1924 gegründete Kanzlei F.E.L.S. mit insgesamt etwa 60 Mitarbeitern ist in fünf Gesellschaften mit vier unterschiedlichen Geschäftsfeldern aufgeteilt:

Rechts- und Steuerberatung: 18 Rechtsanwälte in diversen Fachbereichen des Wirtschaftsrechts, zwei Steuerberater mit Gestaltungsberatung und Unternehmenssteuern und ein Wirtschaftsprüfer.

Wirtschaftsprüfung: Wirtschaftsprüfung, Treuhandtätigkeiten, Softwarezertifizierung im Bereich der betrieblichen Altersversorgung.

Unternehmensberatung: Unternehmensberatung, Due Dilligence, Gründungsberatung, Sanierungskonzepte.

Institut für betriebliche Altersversorgung und Vergütungssysteme: Verwaltung von Unterstützungskassen, Einrichtung und Betreuung von Versorgungswerken zur betrieblichen Altersversorgung, Einrichtung und Verwaltung von Alterszeitwertkonten.

Die vier verschiedenen Unternehmensbereiche betreuen übergreifend das Geschäftsfeld der betrieblichen Altersvorsorge (bAV), das damit einen Schwerpunkt der F.E.L.S.-Geschäftstätigkeit ausmacht. Bezüglich der Einrichtung und Betreuung von Unterstützungskassen als Alternative zu klassischen Versicherungslösungen ist F.E.L.S. führend in Deutschland. Die gleichzeitig rechtliche, steuerliche, aktuarielle und beratende Betreuung und Begleitung der verschiedenen bAV-Dienstleistungen aus einer Hand ist markantes Alleinstellungsmerkmal im bAV-Markt. Hauptverantwortlich für den Bereich der bAV sind Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Manfred Baier, Rechtsanwalt Marcus Kurmann sowie Betriebswirtin Elke Smejkal.

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Pauschaldotierte U-Kassen sind mit erheblichen Risiken verbunden und haben in der Vergangenheit mehrfach in den Schlagzeilen gestanden! Das hätte in einem seriös recherchierten Artikel hinein gehört! Sicherer sind kongruent rückgedeckte unsegmentierte Gruppenunterstützungskassen.

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