Der Bundesverband der Sachverständigen für das Versicherungswesen e.V. stellt sich vor

BVSVPRESSEMITTEILUNG – Unser Verband, der Bundesverband der Sachverständigen für das Versicherungswesen (BVSV) e.V., ist gegründet worden, um in der Beurteilung, Bewertung und Konsolidierung von Versicherungsbeständen der öffentlichen Hand eine entscheidende Lücke zu schließen und zusätzlich neue Ansätze in der Absicherung von kommunalen Risiken zu schaffen. Es gab bisher in Deutschland niemanden, der diese Aufgabe neutral, fachlich fundiert und praktisch verständlich umsetzen konnte.

Das bedeutet, dass unsere Sachverständigen die einzigen Fachleute bundesweit sind, die Versicherungsbestände von Städten und Gemeinden in ihrer Gänze begutachten können und somit, neben der möglichen, daraus resultierenden Ersparnis im Prämienbereich, auch alle bestehenden Haftungsfragen bewerten können. Wir beurteilen die Bestände immer unter Berücksichtigung der Ausführungen des § 53 HGrG und klären durch unsere Gutachten ab, ob eventuelle Haftungsrisiken bestehen und wie diese beseitigt werden können. Die Prüfung des Vorhandenseins und wenn vorhanden, der Funktionsfähigkeit eines Risikomanagements ist im Rahmen einer solchen Prüfung selbstverständlich inkludiert.

Zusätzlich unterstützen wir die Städte und Gemeinden dabei, bestehende Verträge auf ihre Bestandssicherheit zu prüfen. Das heißt, dass Verträge, die bereits seit Jahren im Bestand sind, in dem einen oder anderen Fall nicht mehr den tatsächlichen Gegebenheiten entsprechen. Dieser Umstand zieht im Schadensfall auch erheblichen Haftungsrisiken und Kosten nach sich, die durch unsere Gutachten vermieden werden.

Wir schaffen die Möglichkeit, dass Ausschreibungen in diesem Bereich wesentlich einfacher werden und zusätzlich mit unserer Unterstützung auch sehr viel effektiver umgesetzt werden können. Wir konzentrieren uns in unserer Begutachtung natürlich dabei auch auf alle Varianten der Umsetzung, die dann den Städten und Gemeinden finanziell zugutekommen.

In den vielen, bereits geführten Gesprächen mit Kämmerern, Bürgermeistern, Leitern des Finanzmanagements und anderen Verantwortlichen in Städten und Gemeinden herrschte fast immer der gleiche Tenor: „Bei uns ist das alles in Ordnung!“ Nach der eingehenden Analyse der Situation stellte sich aber in den meisten Fällen heraus, dass das eine falsche Annahme war, die einfach darauf beruhte, dass bisher niemand so intensiv und konkret diese Versicherungsbestände begutachtet hatte. Das liegt in der Regel daran, dass eben in den öffentlichen Verwaltungen keine Fachleute für diese Themen sitzen, was völlig nachvollziehbar ist, und somit die Komplexität der Möglichkeiten und Gefahren nicht erkannt werden können.

Unser Verband ist auf dem Weg, mit den Innenministerien der Länder und dem Innenministerium des Bundes Regularien zu erarbeiten, die es in Zukunft zu einer verpflichtenden Angelegenheit machen, dass die Städte und Gemeinden, auch im Hinblick auf die Konsolidierungspolitik der Länder, unsere Gutachten umsetzen. Wir sprechen hier in Summe von einem Volumen in Größenordnungen von zig Milliarden von Euro, die jedes Jahr an Versicherungsprämien im kommunalen Bereich gezahlt werden. Aus unserer Erfahrung oft zu viel und leider auch oft fehl investiert.