Allianz: Mit dem Taschenrechner nach Mittelerde

  •  „Der Hobbit“: Allianz schickt Schadenregulierer ins Kino
  • Kampf mit Drachen Smaug verursacht 12 Mio. Euro Schäden
  • „Schadenakte“ ist feste Rubrik im Magazin „1890“

PRESSEMITTEILUNG – München, 2. April 2014: Eigentlich sind Hobbits gemütliche und friedfertige Wesen. Es grenzt also an böswillige Ruhestörung, dass Starregisseur Peter Jackson den wenig reisefreudigen Bilbo Beutlin in ein neues Abenteuer schickt. Im aktuellen zweiten Teil der „Hobbit“- Filmtrilogie muss er gegen den bösen Drachen Smaug (gespielt von Schauspieler und Frauenschwarm Benedict Cumberbatch) kämpfen.

Fans der Fantasy-Legende J.R.R. Tolkien, der 1937 die Buchvorlage verfasste, wissen: Bei der Expedition unter Leitung des Zwergen Thorin Eichenschild kommt es zu mancher Auseinandersetzung. Es geht einiges zu Bruch. Angenommen, der Wettstreit zwischen Gut und Böse wäre haftpflichtversichert: Was würde der Versicherer ersetzen?

„Brandschaden infolge Drachentötung“

Die Allianz Deutschland Schadenregulierer Dr. Nils Möckelmann und Andreas Hufgard kennen sich inzwischen gut aus mit ihren schwierigen Kunden in Mittelerde. In Teil 1, „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“, errechneten sie verheerende Schäden in Höhe von über 326 Millionen Euro. Für das Allianz Kundenmagazin „1890“ haben sie sich auch den zweiten Part mit gezücktem Taschenrechner angesehen. Ihr Urteil: Geringere, aber immer noch gravierende Verwüstungen. Sind die Helden und die Bösewichter vorsichtiger geworden?

Zum Beispiel kommt die Haftpflichtversicherung von Thorin Eichenschild für einen Flaschenzug (6,5 Millionen Euro) und zwei Förderbänder (2,5 Millionen Euro) im Bergwerk Erebor auf. Deren Zerstörung kann als Brandschaden in Folge der versuchten Drachentötung verbucht werden. Theoretisch ließe sich das Unglück auch als Kriegsschaden werten, der nicht versichert wäre. Doch Möckelmann und Hufgard kommen dem fantastischen Kunden in diesem Punkt entgegen.

Ungewöhnlicher Job für Allianz Schadenexperten

Eindeutig nicht von der Haftpflichtversicherung abgedeckt sind dagegen die 20 Kilogramm Fisch (340 Euro), die bei der Reise über Bord gehen – selbst eine Transportversicherung würde nicht zahlen, da es sich um Hehlerware handelt. Anders sieht es bei Personenschäden aus: Insgesamt werden 70 Orks in Notwehr getötet. Pro Ork kalkulieren Möckelmann und Hufgard eine Pauschale von 100 Euro ein, da teure Bestattungsriten bei Monstern unbekannt sind – ebenso wie Unterhaltsansprüche von Witwen oder Waisen. Insgesamt verursacht die Gruppe um Thorin ersatzpflichtige Haftpflichtschäden in Höhe von 12.142.554 Euro.

In der „1890“ App (iPad und Android) und auf der Website des Kundenmagazins erklären und bewerten die Allianz Experten alle Schäden im Detail. Dass sie bei dieser nicht alltäglichen Aufgabe ihren Spaß gehabt haben, ist zwischen den Zeilen deutlich zu lesen: „Nachdem in Dol Gundur ein umfangreiches Nachzuchtverfahren gestartet wurde, werden Warge mittlerweile preiswerter auf dem Reittier-Markt gehandelt und nicht mehr als vom Aussterben bedrohte, geschützte Tierart geführt.“ Möckelmann gibt zu Protokoll: „Wir sind schon gespannt auf das große Finale in Teil 3 der „Hobbit“-Filme.“