Angelsächsisches Gebührenmodell – Schafft die Digitalisierung die regionalen Versicherungsbüros bald ab? – Bundesrat äußert sich zum Rentenversicherungsbericht 2017

Leistung soll belohnt werden 

Die Gebührenmodelle bei Sparanlagen oder Versicherungsprodukte mit Sparcharakter in den USA oder auch in Großbritannien unterscheiden sich zum Teil grundlegend von der Kostenstruktur in Deutschland. Geringere Fixkosten und dafür eine Beteiligung an einer Outperformance des jeweiligen Vergleichsindex oder der zugehörigen Peergroup sind an der Tagesordnung. Dies scheint dem angelsächsischen Naturell zu entsprechen, gute Leistung zu belohnen, durchschnittliche oder gar schlechtere Ergebnisse hingegen abzustrafen. Ein Modell, welches nun auch Zug um Zug durch von einigen international agierenden Fondsgesellschaften, darunter auch Fidelity, auch in Deutschland Einzug hält. Für den privaten Anleger ist das dem Grunde nach eine frohe Botschaft, weiß er doch, dass sich die Verantwortlichen der eigenen Geldanlage um eine möglichst hohe Wertentwicklung bemühen werden, um dadurch auch höhere Einnahmen zu erzielen. procontra-online

Zitat des Tages         

„Natürlich arbeiten auch wir nicht mehr wie im Dampfmaschinen-Zeitalter. Wir sind daher bestrebt, im ersten Schritt die eigene Organisation digital fit für die Zukunft zu machen.”

 

Erklärt Markus Reinhard, Vertriebsvorstand der Provinzial Nordwest, und spricht sich damit in Teilen gegen den allgemeinen Trend aus, dem „Massensterben“ regionaler Versicherungsbüros als lokaler Anlaufpunkt für Versicherungskunden tatenlos zu zusehen. Insbesondere die regionale Nähe ist ein entscheidendes Pfund, welches die die Provinzial in die Waagschale werfen kann. Doch die Entwicklung der Branche aufgrund von technologischen Veränderungen und damit einhergehend, natürlich auch eine Zentralisierung zur Kostenreduktion wird durch zahlreiche Studien plausibel belegt. Versicherungswirtschaft-heute

 


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Special auf umdenken.co: Die IDD kommt

Die IDD stellt die Branche vor einige Herausforderungen. Die Bayerische bereitet sich seit einigen Monaten intensiv auf die neue Vermittler-Richtlinie vor und unterstützt Vermittler dabei.

„Unser IDD Special auf umdenken.co bietet Infos, Tipps und Know-how aus erster Hand“, berichtet Konrad Häuslmeier, Projektleiter IDD der Bayerischen. Nützliche Beiträge, Interviews mit Branchenexperten und eine Broschüre mit den wichtigsten Fragen und Antworten zu IDD für Vermittler gibt es auf umdenken.co.
umdenken.co.


Zahl des Tages
2

Milliarden Euro stehen bei den Vertragsverhandlungen zur Regierungsbildung einer erneuten GroKo für den sozialen Wohnungsbau im Raum. Das gesamte Packet erstreckt sich dabei über einen Zeitraum bis 2021. Überdies soll ein „Baukindergeld“ Anreize zum Immobilienerwerb von Familien schaffen. Frankfurter Allgemeine Zeitung

 


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Überalterung der Gesellschaft ist eine Jahrhundertaufgabe

Nun ehrlich gesagt ist die Erkenntnis, dass ein auf Umlagefinanzierung fußendes Rentensystem in Schieflage gerät, wenn die eigene Basis der Zahlenden bröckelt, nicht wirklich neu. Aber, dass ein Gremium wie der Bundesrat zu dieser Situation solch eindeutige Stellung bezieht, sicherlich schon. Anlass zum bangen Blick in die Zukunft, war die Stellungnahme zum Rentenversicherungsbericht 2017, welche die enormen Anstrengungen dokumentiert, das hiesige gesetzliche Rentensystem aufrecht zu erhalten. Zudem sieht der Bundesrat auch in der allgemeinen Digitalisierung der Arbeitswelt eine Herausforderung von volkswirtschaftlichen Ausmaßen. Die angestrebten Maßnahmen seitens der Bundesregierung, die in den aktuellen Koalitionsverhandlungen bereits eine allgemeine Zustimmung erfuhren, passen irgendwie nicht so recht zum Status quo. AssCompact

Immobilienzinsen langfristig sichern

Die aktuelle Niedrigzinsphase sorgte auch in Deutschland für einen absoluten Bauboom. Der Erwerb von selbstgenutzten Immobilien, ganz gleich, ob nun Eigentumswohnung oder Einfamilienhaus, hat absolute Hochkonjunktur. Wie man sich langfristig die günstigen Darlehenskonditionen im Immobilienkredit sichert, zeigt ein Videobeitrag im Handelsblatt

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